Folge 176: Alleine zu Hause konnte ich das noch (bässer) spielen

Shownotes

Die Hosts:

Hauptsache Groovt: Werde Teil unserer Community, unterstütze den Podcast und schaue dir die Folgen als erste(r) als Video an. DANKE


Kapitel 00:00 Einführung und persönliche Erlebnisse 03:03 Körpergefühl und Performance mit Publikum 05:46 Technische Herausforderungen und Bühnenangst 08:56 Psychologische Aspekte des Musizierens 12:08 Einfluss von Umgebung und Sound auf die Performance 14:56 Reflexion über Live-Auftritte und deren Herausforderungen 19:06 Umgang mit Nervosität und Bühnenangst 22:39 Fehlerkultur und Selbstakzeptanz 25:28 Die Herausforderungen des Live-Spielens 30:52 Vorbereitung auf unterschiedliche Spielsituationen 34:07 Mentale Strategien für Auftritte 41:19 Effektives Üben und Simulation 44:12 Überwindung von Tempo-Herausforderungen 48:47 Fehlerkultur und Live-Performance 51:35 Körperliche und mentale Vorbereitung auf Auftritte 58:35 Umgang mit Nervosität und Stresssituationen

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00:00:01:

00:00:24: Und willkommen bei Hauptsache Groovt.

00:00:26: Wir sind Dustin und Andy, und heißen dich Willkommen zu einer neuen Podcast-Folge!

00:00:31: Und das heutige Thema da fühlen glaube ich einige mit nämlich lautet... Alleine Zuhause konnte ich das doch noch in Klammern besser Klammer zuspielen.

00:00:43: Genau Zu Hause hat es noch geklappt

00:00:45: Zu hause hat's noch geklapt.

00:00:47: Ja Guten Morgen Dustin.

00:00:48: Moin

00:00:49: Na?

00:00:49: Wie ist es?

00:00:50: Ja wie war dein Pfingstwochen in Nassu die Sonne genossen?

00:00:54: Total, ja habe ich.

00:00:57: Anders als du konnte ich mir aussuchen ob ich ein schattiges Plätzchen wähle oder nicht.

00:01:02: und doch doch!

00:01:03: Ich hatte einen sehr schönes Wochenende.

00:01:07: wir hatten viel Familienzeit zu Hause haben den Garten so richtig ausgekostet die Planspeckensaison eröffnet.

00:01:17: Ja, ohne jetzt hier die Zuhörer und Zuhöhrerin mit medizinischen Details irgendwie abzuschrecken.

00:01:24: Sagen wir mal am Samstag habe ich ganz knapp am Halbmarathon vorbei gearmt und bin allerdings sehr optimistisch.

00:01:32: Genau dass ich das jetzt diesen Samstag vormittag vollende einmal gemacht zu haben.

00:01:41: Ja

00:01:42: krass, ja das stimmt.

00:01:44: Hast du mir Samstag ein Screenshot geschickt?

00:01:45: Ich bin dann nachmittags noch extra aber ich bin hier in Wald gefahren weil es war ein bisschen heiß, aber ich wollte auch unbedingt noch laufen und habe dann aber nicht so lange gemacht genau.

00:01:54: Und da hatte ich zwei Open Air Geeks und zweimal so schön pralle Sonne ohne Schatten.

00:02:00: und naja was will man mehr?

00:02:03: Ich war auch im Freibad dafür also von daher... Gleicht sich das ja aus.

00:02:07: Wir haben hier so ein ganz kleines schnuckeliges Ding direkt an der Ruhe, also es ist quasi nur noch einen Zaun und dann fließt da die Ruhe vorbei dass auch beim letzten großen Hochwasser einmal mal wieder komplett zerstört worden.

00:02:17: Das Ding ist ein ganz kleines Freibad, das so vereinsgeführt total nette Atmosphäre.

00:02:23: und genau da sind wir... Die Anja hatte nämlich Geburtstag Sonntag und hatte sich gewünscht wie gehen alle zusammen morgens ins Freibat?

00:02:30: Und dann haben wir das gemacht, das war sehr nett!

00:02:32: Genau!

00:02:36: Ja, und dann hat der Thomas unser Patreon uns geschrieben.

00:02:45: Hey Jungs ich höre gerade eure aktuelle Folge von Hauptsache Groovt.

00:02:48: Das sind was mit einer Bemerkung in meinem Kopf eine Lawine losgetreten.

00:02:52: Und das bei den Temperaturen.

00:02:56: Genau, du hast so ganz nebenbei über Körpergefühl beim Üben gesprochen.

00:03:01: Falls ihr noch ein interessantes Thema für eine Folge braucht zumindest wäre es für mich interessant.

00:03:05: Körpergefühlt zu Hause in klammern im geschützten Bereich versus mit Publikum.

00:03:10: Ich habe die letzten Wochen einen Vorortkurs mit mehreren Teilnehmern besucht.

00:03:13: da Thomas ist ja Gitarist zum Aufwärmen haben wir immer zu zweit gespielt einer Akkorde also Blueschema in A und der anderen bisschen soliert.

00:03:21: jeder hatte davor mehr oder minder Muffe und hat nicht alles abrufbar, was zu Hause kein größeres Problem darstellte.

00:03:29: Wie kann man damit umgehen?

00:03:30: Gibt's Mittel, um den Weg zu erleichtern?

00:03:32: Vielleicht das Thema ja auch schon gut in euren alten Folgen vertreten?

00:03:35: Grußthomas.

00:03:36: Ja, das haben wir natürlich immer mal wieder gestriffen aber es ist ein so großes Thema, was auch nie so ganz weggeht glaube ich also dass man halt immer wieder Ja aufs aufs tablo heben kann und ich glaube das ist ein gutes thema.

00:03:52: auf jeden fall habe.

00:03:52: Ich auch noch feedback bekommen genau aber dass denn wann hast du das letzte mal selbst bei dir oder bei anderen erlebt so dieses ding, dass das ging doch vorher noch

00:04:02: ständig.

00:04:03: also ich überlege gerade ob ich... ob ich so eine ganz spezielle Situation, ja ich habe ein zwei spezielle Situationen vor Augen.

00:04:14: Dazu muss man natürlich sagen, das muss man ja ein bisschen einkategorisieren.

00:04:18: also wir haben ja schon auch mal was zum Thema Bühnen und Studio Angst oder Ängste im Allgemeinen in dem Bereich wo man sich mit Musikinstrument bewegt Das haben wir ja schon durchaus besprochen.

00:04:31: aber jetzt geht es ja wirklich konkret um wie unterschiedlich sich ein und dasselbe anfühlen kann.

00:04:39: Und was man vielleicht tun kann, was so die Stellschrauben sind?

00:04:44: Dann muss ich sagen das wenn nicht so standardmäßige... Das ist gar nicht abwertend gemeint.

00:04:49: aber wenn ich so Standard-Tropforti Geeks spiele dann habe ich das nicht weil ich da bis auf diesen einen oder zwei Quotensongs aus thirty fünf Stück pro Abend wo mal technisch was gefordert ist was vielleicht ein bisschen Ja, ein bisschen weiter oben angesiedelt ist.

00:05:08: Aber meistens sind das eher Sachen die ja sehr technisch jetzt nicht so wild sind koordinativ nicht so Wildsinn.

00:05:17: Also was wir letztes mal aufgefallen ist dass ich zum Beispiel einen Obade von Chaka Kahn länger nicht mehr gespielt habe und ich bin natürlich so ein Holzkopf Und muss die Sachen ja dann also Sachen die anspruchsvoll sind wichtig er dann auch immer sehr original getreu spielen und das zB ein ziemliches Tricky Bass Drum Pattern und ich hatte irgendwie eine andere Fußmaschine dabei.

00:05:38: Und habe gemerkt, okay das geht aber ich muss ein bisschen mehr Kraft investieren als sonst so genau.

00:05:45: Aber ansonsten habe ich das bei normalen Top Forty Geeks nicht.

00:05:50: Aber natürlich bei den Times like these Shows ist das auf jeden Fall ein Thema bei dem letzten Geek nicht den letzten, sondern den vollletzten Gegnern gespielt haben.

00:06:00: Da haben wir mit einem Stück zum Beispiel angefangen wo man sich wenn man das gut und laut spielen will und das will man in dem Fall dann beides.

00:06:10: Das ist auf jeden Fall ein Stück, dass spielt man jetzt an der Dramselfosition nicht mehr ohne gutes Warm-up für Hände und Füße also ich nicht.

00:06:18: keine Ahnung gibt bestimmte Leute die das mit einem Kalt statt trotzdem Perfekt eloquent machen.

00:06:23: Da gibt es so einen Part, da spielt man jetzt mal kurz nerdy auf einem hohen Spieltempo.

00:06:29: Unisono Singles mit Händen und Füßen also Double Bass Drum und so hundred seventy BPM Und das muss aber alles perfekt aufeinandersetzen und genau das ist in der ersten Spielminute oder erst zwei Spiehn Minuten.

00:06:44: Genau, da fühle ich mich auf jeden Fall wohler wenn ich mich schonmal ein bisschen bewegt habe.

00:06:47: Also das wäre eine Situation wo ich sagen würde war Da darf gerne noch ein bisschen mehr Hubraum entstehen, wobei das etwas spieltechnisches ist was immer auf jeden Fall auch anspruchsvoll bleibt.

00:06:58: Ja ich habe zwei konkrete Situationen im Kopf.

00:07:01: eine am letzten Wochenende da war es halt so quasi letzter Song auf der Setlist wird angefangen oder vorletzter und ich denke jetzt hab ich mich und ich fang an zu spielen.

00:07:13: es passt irgendwie nicht und dachte so Jetzt habe ich mich hier irgendwie verschaltet mit meinem Fußschalter hab auf dem iPad zurück anstatt vorgeblättert.

00:07:20: so dieser Panikmoment.

00:07:22: sowas stimmt jetzt gerade nicht, wie sich dann feststellen.

00:07:26: ne eigentlich bin ich richtig aber irgendwie passt das nicht zu dem Musik zu dem Instrument was angefangen hat quasi.

00:07:34: also da scheint da irgendwas passiert zu sein und dass war dieser Moment.

00:07:40: Das haben wir doch beim Soundcheck noch gespielt da ging es doch noch was da passiert.

00:07:46: Und ja, dann war es halt tatsächlich auch so.

00:07:49: nach dem Gig kam dann jemand und sagte sorry der geht auf mich irgendwie weich da kurz neben der Spur.

00:07:54: Dann habe ich irgendwas gespielt.

00:07:58: Also das mal diese... Das ging doch zu Hause noch.

00:08:02: oder als der noch nicht zugeguckt hat?

00:08:05: Oder ist das noch wahr?

00:08:07: Das kann auch manchmal einfach nur sein quasi komplett gleiches Setting aber Da war das Publikum halt noch nicht vor der Bühne.

00:08:13: Ja, klar!

00:08:14: Das ist ja auch ganz großen Entschuldigung, wenn ich dir direkt einhacke.

00:08:17: Was ja auch zum Beispiel... Ich hab hier einen Punkt.

00:08:22: Gibt's jetzt keine richtige Reihenfolge?

00:08:24: Stichwort Monitoring-Bühnsound.

00:08:26: Der kann sich ja sehr oder verändert sich ja stark zwischen Soundcheck und auf einmal ist ein Publikuum da und alles klingt ganz anders so.

00:08:35: Kann sich ganz stark verändern

00:08:36: ne?!

00:08:37: Auf jeden Fall, genau.

00:08:38: Und das andere war also da bin ich dann mal derjenige welche als wir unsere Aufnahmen hier für die Podcast Sachen gemacht haben.

00:08:46: Da hab' ich da ja auch Sachen spieltechnisch gemacht, die ich sonst selten bis nie mache und die dann aber auch auf dem Grenzniveau für mich auf jeden Fall waren wo ich dann an einer Stelle auch bei einer Sache dann irgendwann sagen musste boah das ist jetzt krass zu Hause so alleine habe viel weniger Kraft eingesetzt und ich merke jetzt einfach für heute ist die Hand bei diesem Thema durch.

00:09:11: Und das hat natürlich auch was damit zu tun, also es ist... Da kommen wir schon gleich noch drauf, also für mich sind das auch zwei Komponenten.

00:09:19: Es gibt eine rein technisch spieltechnisch

00:09:22: kraftmäßige

00:09:24: Komponente und dann gibts aber natürlich den ganz großen psychologischen Apparat der da mit dran hängt Weil Musik natürlich eigentlich mal als Gemeinschaftsding irgendwie entstanden ist, von hier wir klopfen und tanzen.

00:09:39: Und irgendwas rituelles was weiß ich wann das genau da müssen wir jetzt nicht drauf eingehen.

00:09:44: aber wenn du es dann umdrehst quasi erstmal immer zuhause alleine machst und dann in diese gemeinschaftssituation zurückgehst können halt Welten sein Und genau.

00:09:56: Naja, und bevor wir da jetzt noch tiefer ins Thema gehen hat ich die Patreons noch gefragt.

00:10:01: so wer hat dann noch Erfahrungen?

00:10:03: Da hatte Wölffi noch geschrieben ja klar das Problem kenne ich auch.

00:10:07: Ich versuche das immer zweigleisig anzugehen.

00:10:09: erstens ich bereite mich so gut es geht vor und dass beinhaltet auch Störungen also wo meine Konzentration durch was anderes abgelenkt wird.

00:10:18: und zweitens denkt sie sich dann auch immer die anderen kochen auch nur mit Wasser.

00:10:21: ich versuch mich auf das zu besinnen was ich kann nicht ist, dann ist es halt so.

00:10:26: Also auch eine gewisse Akzeptanz nach dem Motto ich habe ein gutes Gewissen und ich hab mein Bestes gegeben.

00:10:32: Und wenn das Beste irgendwo mal dann nicht reicht, dann konnte ich halt nicht mehr machen.

00:10:36: so ne?

00:10:37: Das tut auch manchmal gut, das muss man auch lernen so dass... Wir haben's auch schon öfter gesagt irgendwelche Fehler sind ja wir sind ja Gott sei Dank keine Herzschirogen So dass ein Fehler am Ende nicht so weh tut wie in anderen Bereichen des Lebens.

00:10:54: Ja,

00:10:54: es kann ich... Gott sei Dank ist das so.

00:11:00: Herr Aplenkung?

00:11:01: Ich habe das immer so, ich glaube, ich hab das bestimmt auch schon mal im Podcast gesagt wenn man so aufgeregt-aufgeregt isst was ja aus ganz unterschiedlichen Gründen getriggert sein kann.

00:11:13: also Erst mal muss man ja sagen, dass musizieren ist ja immer auch ein starker physischer Akt.

00:11:20: Bei dem einen sind die Bewegung ein bisschen kleiner.

00:11:22: also jetzt bei dir zum Beispiel bei mir sind die Bewegungen ein bisschen größer aber es bleibt ja ein physischer Akt und wenn man das dann über den längeren Zeitraum macht ist das durchaus einfach eine Belastung für den Körper so da ist man immer wieder im extremen Bereich drin total helfen kann, sich das mal bewusst zu machen.

00:11:42: Also zu wissen hey ich verlang jetzt hier auch etwas was nicht so Null Acht Fünfzehn ist sondern es ist eine super super spezialisierte Anwendung.

00:11:52: Bewegungen Koordination etc.

00:11:55: und das ist halt nicht ich sitze auf dem Sofa Ich treffe die Entscheidung Netflix oder Disney Plus, sondern ich muss jetzt hier wirklich was leisten.

00:12:05: Ohne jetzt Wettkampfgedanken aufkommen zu lassen.

00:12:10: Sondern ich meine wirklich so dass einem selbst erstmal klar ist das was man da jetzt macht, da verlangt man von sich ab und dann sollte ein bewusst sein, dass alles was man am Tag und manchmal auch im Tag vorher gemacht hat Also was so körperliche Beanspruch angeht, mentale Beansprachung und was man so zu sich genommen hat.

00:12:33: Nahrung, Substanzen, was auch immer das hat natürlich alles einen Einfluss darauf wie leistungsfähig man ist also sowohl physisch als auch psychisch.

00:12:42: also wenn ich habe hier bestimmt schon oft das Beispiel bemüht du fährst zum gig bist gut in der zeit und aber irgendwie auf dem weg irgendwas passiert keine ahnung unfall direkt vor deiner nase stau es wird spät stress du komm schon zu spät zum soundcheck so und alles in deinem körper ist sofort auf auf stress.

00:13:00: und ja das hat einen viel größeren einfluss auf den moment später auch noch also auch noch stunden später.

00:13:11: wie zum Beispiel ob du in der letzten Woche das Stück dreimal noch mal wiederholt hast oder viermal wiederholte.

00:13:16: Also so ganz aktuelle, sage ich jetzt mal Zeitgeschehen im Sinne von Spannung und Entspannung.

00:13:23: Das unterschätzt man beziehungsweise hat man oft gar nicht in dieser Form auf dem Schirm also wie groß der Einfluss da ist

00:13:32: Und du hast es auch nicht unter Kontrolle.

00:13:34: Da muss ich jetzt auch kurz ans Wochenende denken, wenn du dann eine PA-Firmah hast wo irgendwie gefühlt alle Kabel knacken und irgendwas... ...und dann wird's unnötig nervig beim Soundshake!

00:13:44: Das ist ja gar kein Einfluss drauf.

00:13:48: Und dann ist aber auch das Lustige.

00:13:49: Das kann dann auch, also diese Stau-Situation, du stolperst quasi auf die Bühne und irgendjemand zählt schon ein... ...das Publikum ist schon da und es geht los so.

00:13:57: Es kann ja auch zwei, entweder es geht gar nichts oder manchmal ist auch dieses, bei mir ist alles so egal ich will eigentlich nur noch nach Hause und dann ist auch gar kein Druck mehr da weil der E alles egal ist und dann auf einmal hat man den Abend irgendwie der Woche wenn man auf Tour ist und eigentlich waren die Voraussetzungen die schlechtesten von allen.

00:14:15: Und dann ist aber so dieses, es ist jetzt eh alles egal und alle irgendwie ... sagen wir mal keiner spielt mehr Sicherheitsfußball sondern irgendwie jeder will einfach nur noch für sich Spaß haben auch so ein bisschen und dann entsteht so einen Momentum quasi ne?

00:14:29: Und auch dieses also der Thomas hatte hier ja auch so auf Körpergefühl abgestellt weil du das letztes Mal ja auch gesagt hattest und meine Erfahrung ist auch dass ich in manchen Bereichen mittlerweile so diesen Gedanken habe, boah das ist jetzt irgendwie echt anstrengend und fordert Konzentration hier zu Hause.

00:14:54: Aber ich weiß auf einer großen Bühne wo sich viel Luft bewegt und wo ich jeden Ton durch den Boden quasi noch spüre rollt das einfacher.

00:15:03: also manchmal hilft diese... Jetzt abgesehen vom Stress oder so, aber einfach nur vom Spielgefühl.

00:15:12: Ist dadurch wenn ich auf einer großen Bühne den Bass richtig fühlen kann und der ist einfach der füllt den ganzen Raum und so das in manchen Situationen macht es mir Dinge einfacher, weil ich die stärker fühle als wenn ich hier auf Zimmerlautstärke zu Hause sitze.

00:15:27: Ich weiß nicht kannst du das nachvollziehen?

00:15:29: Total total!

00:15:30: Ich habe das ja auch immer und auch bei der Recording Session haben wir es ja auch gemacht bis auf ein zwei Ausnahmen... ...ich mag dass ja auch total wenn Amps auf der Bühne sind also sowohl als Bass sowieso aber auch Gitarre natürlich ich weiß mit Indie Monitoring und wenig Bleed in den Mikrofonen vorne FOH Sound.. ..ich will nicht sagen ist immer besser wenn du gar keine Amp auf der bühne hast.

00:15:48: das kommt natürlich auch drauf an zum einen wie groß das Venue ist und auch, wie diszipliniert die Mitmusiker sind.

00:15:55: Also wenn du ... ich sag jetzt mal eine Amplautstärke auf der Bühne fährst, die angemessen ist dann ist manchmal auch gerade vor der Büne der Sound viel besser, wenn Du Amps da hast du grade so in so kleinen bis mittelgroßen Venues Wenn die Band Als Klangkörper für sich einen guten Sound hat, dann ist das was so als Direktschall von der Bühne kommt.

00:16:19: Das ist ja ein Teil des Gesamtsounds und das habe ich gerade bei kleineren Clubkonzerten wenn es gut ist.

00:16:25: Ist das oft cooler?

00:16:27: wenn Ems am Start sind.

00:16:29: Leichter, also gerade mit Bezug auf kleinere Venues ist natürlich immer ohne Ems zu spielen und rein auf Indie Monitoring zu setzen.

00:16:37: Aber ich mag das sowieso sehr, wenn wirklich Luft bewegt wird im Bass- und auch Gitarrenems ganz klar.

00:16:45: Und das geht mir als Drama so... Und dann hast du ja ganz, also da könnte ich jetzt ganz unterschiedliche Beispiele heranziehen.

00:16:53: Ich gebe ein Beispiel von einem Tanz in dem Maigik den ich vor ein paar Wochen gespielt habe.

00:16:57: Da haben wir oben eher gespielt.

00:16:58: Der ist ja lautstärke erstmal nie ein Problem so wirklich für Drama.

00:17:02: aber wir hatten so... Achtzig Meter vor der Bühne würde ich mir schätzen Sondow und Bierwagen.

00:17:09: Also nicht so ein Bierwagen sondern so eine Bierlager So ein Metallkiste.

00:17:15: Das war eine glatte Fläche und das hat unseren PA-Sound so dermaßen unangenehm laut reflektiert.

00:17:21: Und immer wenn so, ich sag jetzt mal so, wenn wir so Songparts gespielt haben als Band wo wir leise geworden sind um das Publikum so singen zu lassen und ich hab Side Stick gespielt ging nicht.

00:17:34: es kam... zu so bekloppten Zeiten, vor allem Side-Stick.

00:17:38: Also dieser ganz kurze Sound der so hoch ist das war so unangenehm.

00:17:41: selbst die Sänger, die ja normalerweise wenn sie mit singen parts kommen sofort immer die froppen aus den Ohren nehmen um mitzubekommen was dann passiert sofort wieder die frocken rein.

00:17:50: und Also das hast du wirklich nicht ausgehalten.

00:17:53: Das haben wir schon lange nicht mehr, gab es so unangenehme Reflektionen?

00:17:56: Das hatte

00:17:56: ich am Samstag noch, habe ich hier einen Essen auf dem Burgplatz, also mitten in der Rande der Fußgängerzone da, also dazwischen, dann hast du quasi drei große Gebäude rechts und links vorne, was ist da jetzt?

00:18:09: meierische Buchhandlung, rechts der Dom und links sind so Restaurants und so... Und die Sängerin hat auch nur zu Vorsicht beim Soundcheck.

00:18:19: so einmal Sodass ich mich jetzt so dreimal höre, das hat was mit den Gebäuden zu tun.

00:18:23: Das könnt ihr nicht wegmachen oder?

00:18:25: Nein, das können wir nicht weg machen.

00:18:26: Okay also das war... Also solche Sachen spielen dann natürlich mit rein da hat man nicht so viel Einfluss drauf und da ist dann einfach der Tipp dem man geben kann.

00:18:42: Also generell wenn du mit bestimmten Situationen ein Thema hast Liefer dich diesen Situation so oft aus wie es geht, um einfach damit besser klarzukommen.

00:18:53: Wir haben diese Geschichten natürlich permanent beide im Unterricht.

00:18:57: also wie oft ich das höre zu Hause konnte ich das doch spielen und ich kenne dass selber noch aus dem unterricht hauptfach besonders bei einem dozenten da war eine katastrophe da hatte den angst weiß quasi schon die auf ein hinfahrt im auto verstirnt dann war's immer naja ja Da ist dann halt irgendwann wichtig auch, das habe ich aber erst nach dem Studium irgendwann gelernt sich auch davon freizumachen.

00:19:19: Sich nicht nur über... ...über sein Musiker Ich zu definieren und ob man jetzt ein guter Mensch ist, ob man irgendwas bei... ...fünfundachtzig oder bei fünfundneinzig BPM spielen kann so ne?

00:19:31: So da war für mich so ein ganz wichtiger Punkt auch Familie Kinder irgendwann dass man halt auch nochmal die Relationen im Leben so hauptsache alle gesund übertrieben.

00:19:40: Dass das man da so'n bisschen Akzeptanz für sich selber, was Wölffi auch sagte.

00:19:46: Ich hab mein Bestes gegeben und jetzt kann ich ruhig schlafen.

00:19:49: Mehr konnte...ich konnt mich nicht mehr vorbereiten!

00:19:51: Ich habe geübt, was zu üben war ...und alles andere liegt jetzt in der Hand des Universums quasi.

00:19:57: Auf jeden

00:19:57: Fall.

00:19:57: Dein Leben geht weiter und die Welt dreht sich weiter.

00:20:00: Und das darf man immer nicht vergessen.

00:20:02: also es gibt natürlich... Es gibt eine gewisse Bandbreite von...Ich sag' jetzt mal Ich weiß gar nicht, ob Fehlerkultur das richtige Wort ist.

00:20:12: Aber ich sage jetzt mal wie man das mit sich selbst ausmacht, ist ja vor allem erstmal abhängig von der Ambition oder auch vom Umfeld in dem man sich so umgibt.

00:20:23: also will sagen wenn du jetzt in einer Amateurband spielst dann ist das wirklich nur dein eigenes Thema und das Thema vielleicht innerhalb deiner Band?

00:20:33: Das ist es!

00:20:34: Wenn du jetzt natürlich professionell spielst auf größeren Produktionen und da hängen ganz, ganz viele Sachen mit dran.

00:20:41: Und da passieren Sachen die so richtig daneben gehen dann hast du da natürlich schon eine andere Fallhöhe und das hat natürlich unter Umständen Implikation darauf ob du nochmal gebucht wirst oder eben nicht.

00:20:51: So ja also dass da gibt es gibt schon gewisse Bandbreite aber am Ende des Tages haben wir jetzt oder hast du jetzt im Beginn auch der Folge schon gesagt Wir sind Gott sei Dank keine Herzchirrung oder Piloten oder oder oder.

00:21:05: also ich sage immer wenn mal.

00:21:09: Hier Tiffy die für mich immer hier so nette Design Sachen macht, die war jetzt ein bisschen länger krank und ist deswegen nicht dazugekommen und dann hat sich bei mir so entschuldigt.

00:21:21: ganz förmlich ist doch alles gut ob das jetzt eine Woche oder zwei länger dauert.

00:21:26: also ich muss ja mit meinem starken unterricht und meinen camps und der online akademie ich muss ja keine leben retten.

00:21:35: Ich darf sie bereichern so aber das also die welt wird sich weiter drehen.

00:21:41: wenn es eine woche oder zwei länger dauert so da gibt's jetzt keinen ultimativen bis dann so und so muss das sein, und das muss man sich schon muss man selbst mal klar machen.

00:21:53: Und das ist immer so ein bisschen, wo er oft kippt auch in anderen Bereichen des Lebens.

00:21:59: Das muss man sich klar machen und trotzdem sollte man das nicht nutzen um das Loch im Zaun zu finden und dann durch das Loch wieder durchzukrabbeln nach der Motivierung den Anfängen.

00:22:15: Hier nochmal eine Analogie aus dem Sportbereich oder Ernährungsbereich.

00:22:19: Auch heute musste ich mich misstig essen, weil ich bei Oma zur Kaffee und Kuchen eingeladen war.

00:22:25: Und deswegen ist auch die ganze Woche kaputt und der ganze Monat kaputt – und ich brauche gar nicht erst weitermachen!

00:22:31: Ja?

00:22:32: Du lachst aber was meinst du in wie vielen Fällen genau das der Domino Stein is'?

00:22:42: Im sprichwörtlichen und vielleicht manchmal auch wortwörtlich.

00:22:44: Ich bin

00:22:45: mich ertappt.

00:22:48: Es geht schon wieder los, der dann leider die Steine in die falsche Richtung sozusagen kippen.

00:22:54: Das hast du beim üben jetzt zum Beispiel genau so also der Klassiker.

00:22:58: Man nimmt sich das jetzt vor und es ging heute nicht weil ich musste heute doch länger auf der Arbeit bleiben.

00:23:04: Dann war noch Stau auf der B eins.

00:23:08: Ich hatte geplant, forty-fünf Minuten zu üben.

00:23:10: Aber ich hatte nur noch eine Viertelstunde!

00:23:11: Dann habe ich es einfach ganz sein gelassen.

00:23:14: Fehler als... Und jetzt

00:23:15: beruhte sich die Rest der Woche auch nicht mehr?

00:23:17: Genau

00:23:18: und das ist also im positiven Sinne.

00:23:21: Also wie Stichwort Aufbau von Routinen und auch Konsequenz zu sagen.

00:23:27: Auch ne kurze Übereinheit, auch ne kurzer Trainingseinheit oder auch ja dann hast du halt mal einmal ein Sheet Day mehr gehabt oder einmal dich nicht optimal ernährt was auch immer Das kannst du dir in positiven Fortführen.

00:23:39: Okay, selbst wenn ich jetzt mal nur eine kurze Übereinheit gemacht habe... ...aber ich hab sie gemacht!

00:23:45: So und morgen ist ne neue Chance oder übermorgen ist ne Neue Chance da hab' ich mein Slot und dann geht nicht alles daneben.

00:23:51: Ich kann meine normale Einheit machen Und das muss man immer so ein bisschen abchecken auch wenn man sage ich jetzt Mal eher so Jetzt nicht professionell ambitioniert ist sondern eher so im Amateurbereich sich auffällt.

00:24:04: Man muss am Ende des Tages immer selber in den Spiegel gucken können.

00:24:08: Und man muss keine Leben retten, aber... ...man darf natürlich trotzdem auch mal kritisch mit sich selbst sein und da so die das Maß zu finden.

00:24:16: Ja

00:24:16: und alle, die ein bisschen ambitioniert sind am Instrument und das sind dann irgendwie auch jeder meistens auf ihre seine Art und Weise.

00:24:26: als Beispiel jetzt beim Stammtisch.

00:24:27: Da war ja das beim Baststammtischen, da war so das Niveau zwischen.

00:24:32: ich hab mal Kontrabass studiert bis hin ich hab gerade angefangen und.

00:24:39: Lustigerweise war bei allen dieser Effekt, da waren ein paar Blaue dabei oder das war jetzt aber viel anstrengender.

00:24:47: Was ist denn da eigentlich zwischen Schlafzimmer und Bühne passiert?

00:24:50: Warum war das auf einmal schwerer?

00:24:55: Da ist es aber auch schön irgendwie wieder zu wissen, dass haben am Ende alle anderen auch und da sitzen wir alle zusammen in einem Boot.

00:25:03: Die Frage ist ja warum können wir das dann zu Hause scheinbar Problemlos spielen?

00:25:09: und dann wird es auf einmal so schwer.

00:25:11: Und wir verlieren da den Zugriff drauf, das ist ja weil bei Spielen du hast es mit diesem Körpergefühl gesagt.

00:25:16: Das ist nicht nur irgendwie reines Wissen im Kopf, sondern auch ein gefühlsmäßiger Zustand wo eben so viel dran hängt.

00:25:25: Nur weil man das jetzt einmal konnte heißt das eben nicht dass man das immer und in allen Situationen kann.

00:25:30: Musik ist dann eben zustandsabhängig.

00:25:32: Hast Du den Stau gehabt?

00:25:34: Todes genervt oder kommst du total gechillt beim Auftritt an?

00:25:37: so ne und eben zu hause ist ja die umgebung erst mal die fühlt sich sicher an.

00:25:41: Du bist entspannt, keiner urteilt über dich das kontrolliert.

00:25:46: Du hast den sound du kannst alles kontrollieren.

00:25:49: es ist gewohnt und verfehler sind auch in gewisser weise egal erfährt ja keiner.

00:25:54: du bist insgesamt dadurch natürlich locker und gechild und dann kommen irgendwie entweder die kollegen in den proberaum oder das publikum vor die bühne Kostüm aktiviert, die Aufmerksamkeit springt von hier nach da und der Monitor.

00:26:10: Da knistert irgendwas.

00:26:12: und was passiert da?

00:26:12: Und wieso höre ich das

00:26:13: nicht?".

00:26:14: Das Licht blendet mich von dahinten.

00:26:17: Außerdem steigt so diese Selbstbeobachtung weil man immer das Gefühl hat... Die hören alle auf mich, die warten nur drauf quasi auf den nächsten Fehler und eine Strichliste zu führen so.

00:26:27: Also Bewertung droht!

00:26:29: Der Körper spannt sich an... Auf einmal sind Sachen, die vorher selbstverständlich waren gar nicht mehr selbstverständliche.

00:26:35: Du atmest plötzlich ganz anders.

00:26:37: Riesending.

00:26:38: also Leute, die wirklich ein Thema mit Bühnen Angst haben und sowas.

00:26:42: Die üben ja auch Atem-Sachen teilweise und so.

00:26:46: Und das Spannende ist ja dass das Können generell ja nicht plötzlich weg ist.

00:26:49: das Gehirns gelöscht, aber da ist kein Zugriff mehr.

00:26:53: Und die Frage ist eben wie kannst du dich darauf vorbereiten?

00:26:56: oder dass eben antizipieren und vorneweg Sachen anders angehen?

00:27:01: Ich muss noch einen wichtigen Punkt ergänzen wo wir Drama wirklich im Nachteil sind.

00:27:09: Du hast ja immerhin das Glück du nimmst dein eigenes Instrument und der Abstand deiner Seiten zum Hals verändert sich nicht So, das ist also das Instrument was ihr handelst.

00:27:18: Das ist schon stabil so, ja.

00:27:20: Außer dass ich mir Samstag fast die Finger verbrannt habe.

00:27:25: Was bei uns Drama natürlich ein Riesenthema ist selbst wenn du deinen Instrument mitnimmst steht anders dein Set-up Und das hat natürlich was den, wie sich das anfühlt beim Spielen ein so exorbitant großen Einfluss und das treibt dich ganz schnell in den absoluten Wahnsinn.

00:27:42: Ich habe hier mal so zwei drei Klassiker notiert bei uns in den Verabnotizen Setup-Unterschiede gesagt für Drama einen riesigen Ding.

00:27:52: also selbst wenn du dein eigenes Drumkit mitbringst so trivialer Dinge wie die Bühne oder wenn du vielleicht sogar einen Riser hast, was etwas, was mich zum Beispiel total klingt ist.

00:28:00: Wenn der Riser so leicht bergauf steht... Also quasi du guckst ein bisschen erne so, ne?

00:28:09: Das ist, wenn du was mit den Füßen machst und ich meine jetzt nicht unbedingt den Double Bass selbst.

00:28:12: also ich habe super aktiven linken Fuß auf, wenn ich vom Heil bin, das macht mich... Wahnsinnig.

00:28:18: oder wenn der Reiser ein bisschen wackelt, du trittst auf die Base rum und du hast einfach viel weniger Stabilität im Sitz.

00:28:26: Oder das fällt in eine Richtung vielleicht nach links

00:28:28: oder einen Zentimeter hinter dir ist der Abgrund.

00:28:31: Das heißt nur dem Hocker einmal.

00:28:35: Also, oder die Bühne ist insgesamt sehr shaky.

00:28:40: Ich hab

00:28:41: so einen Anhänger.

00:28:42: So ein

00:28:44: Getränke-Anhänger?

00:28:45: Ja, das war eine Bretterbühne, wenn ich auf die Bassdrum getreten habe ... Wenn der Bassist ein A gespielt hat, ja!

00:28:53: Das hab' ich in meiner Augenbraue gespürt, aber durch die Vibration und so.

00:28:57: Ui, das war... Und dann klang das.

00:29:00: Das Klang so wenn wir immer auf der Frequenz von A da war eine sich selbst verstärkende Dröhnung.

00:29:06: Das klang dann immer als wären alle verstimmt?

00:29:08: War mal nicht!

00:29:10: Aber immer wenn wir irgendwie ums Arum gespielt haben, war alles verstimmt auf der Bühne.

00:29:15: Wahnsinn.

00:29:16: und also das macht dich ja komplett kirre.

00:29:19: Und dann noch ein zweiter Aspekt.

00:29:21: was bei uns Drummers sehr häufig ist, ist ja so Drumset Sharing.

00:29:24: Also Teile des Drumset sind gar nicht deins Und dann hast du noch weniger Optionen, vielleicht auch weil schneller Wechsel zwischen den Bands war.

00:29:33: Gar nicht genug Zeit alles so wirklich ordentlich hinzustellen und da Masseabstriche und so... Also das ist ein riesiger Aspekt!

00:29:43: Das einzige was der hilft ist öfter einen fremden Drumset zu spielen tatsächlich Und im Unterricht nicht zehn Minuten Zeit darauf verwenden, alles perfekt einzustellen.

00:29:52: Sondern das Drumset auch öfter mal so zu spielen wie es da jetzt gerade steht.

00:29:55: Auch wenn du als Erwachsener hier zuhörst, wenn vor dir dann mal ein Zwerg gesessen hat, spiel mal die Zwergenvariante und vielleicht hast du irgendwann mal Glück und dann hat man jemand vor dir da gesessen der mal anderthalb zwei Köpfe größer ist und spielt das mal so und also gewechselt das mal.

00:30:12: Stell mir auch deinen Drumset mal ganz schnell hin So ein spiel einfach mal eine halbe stunde drauf.

00:30:17: also dass du ganz oft so.

00:30:20: Ja in die Situation kommt das du grad schon auch gesagt aus einer anderen richtung schauen.

00:30:23: aber bring dich oft in die situation, dass das drum set nicht optimal steht.

00:30:28: Wechsel mal die fußmaschine leider mal vom programm nach meiner andere fuß maschine aus für zehn minuten solche sachen Da kann man sich schon darauf vorbereiten und man lernt natürlich mit der Zeit das zu kompensieren.

00:30:39: Schönes Bild habe ich da, Andreas bei dir ist zwei Tage länger her als bei mir.

00:30:43: Erinnerst du dich?

00:30:43: Du hast ein Führerschein gemacht und dann hast du das erste Mal in deinem Leben ein anderes Kfz bewegt!

00:30:49: Wie krass war

00:30:49: das?!

00:30:50: Kannst du Dich noch daran erinnern?

00:30:52: Ja... Das war total krass weil der Musikschulwagen, der Fahrschulwagen Was war das?

00:30:59: ein Toyota oder so und der war gefühlt total leicht.

00:31:03: Und da ist quasi nur die Kupplung so leicht kommen lassen er schon losgerollt dann muss es noch gar kein Gas geben aber für Idioten eingestellt, und dann hatten wir damals zu Hause zur Zeit in Audi hundert und das war dagegen ein schweres Schiff.

00:31:17: Und das war krass, die Umstellung.

00:31:20: Das erste Mal ein anderes Auto fahren so nach dem Fahrstuhlwagen wo man sich dann daran gewöhnt hat... ...das ist ja wirklich ein anderes Universum.

00:31:28: ich erinnere mich bei der Probefahrt für mein erstes Fahrzeug habe ich zwei unterschiedliche Autosprobe gefahren und bei dem Einwahr dass bei der Bremse so wie beim Fahrschulwagen und der andere hatte so frische Bremsen.

00:31:46: Und dann war das auch noch so ein... Pass auf, aber dann auch noch einen... Ich weiß jetzt nicht ob das dann krasse Bremse sind.

00:31:53: Auf jeden Fall was ein BB-Kombi!

00:31:57: Bei dem Waren vorher, den musstest du wahrscheinlich bremsen wie so'n alten Schulbus.

00:32:01: Kilometer vorher schon mal drauf treten in der Hoffnung dass er rechtzeitig zum Stehen kommt.

00:32:07: Dann fahre ich da so und denkst oh die Ampel wird gelb, da will ich jetzt nicht drüber fahren Guck quasi mit meinem Auge so Richtung Bremspedal und das Ding steht einfach.

00:32:18: Also wirklich so...

00:32:20: Ui!

00:32:20: Du hast an der Windschutzscheibe gelutscht?

00:32:22: Ja, nicht gerade.

00:32:23: Ich habe hier eine lustige... Lustige Allektote meiner Kindheit.

00:32:27: Irgendwann haben wir mal in dem Haushalt gegründet und da fanden wir uns ein Partyraum hin.

00:32:31: Der musste abgerissen werden, haben wir mitgeholfen Und der Lebensgefährt von unserer Vermieterin war so Lkw-Fahrer.

00:32:37: Da bin ich mit meinem kleinen Bruder mit gefahren.

00:32:39: Wir waren zu vorne drei Sitze in diesem Riesenlkw Dann fährt er grade los So Fahrradfahrtempo und dann zeichnet buda auf so ein hemel frag was ist das im zieht an dem himel?

00:32:49: Weißt du, was eine hydraulische feststellbremse ist?

00:32:54: Also ich sag mal so Das ist physikalisch ungefähr also aus dem tempo von geschätzbar.

00:33:00: Fünfzehn kamen ha so dass Du für ein paar nanose kunden mal einmal zurück in die vergangenheit reist Und ich kann dir sagen kein körper ist darauf vorbereitet.

00:33:10: was passiert wenn du ... bei dem LKW die Feststellbremse betätigst.

00:33:15: Okay,

00:33:16: also du stehst halt...

00:33:20: Also das macht total anderes, äh genau so Körpergefühl und ich hab tatsächlich, ich habe zwei Fahrräder im Wochenende nach Monaten mal wieder das andere genommen und ich bin fast, ich hab gesagt es kann gar nicht sein was denn jetzt passiert?

00:33:30: Ich hab erstmal daran, als ich wieder zu Hause war an allem rumgestellt weil das Körpergefühl beim fahren so anders war.

00:33:37: das hat mich so.

00:33:38: also beim Fahrradfahren, ne?

00:33:39: So erstmal Sattel anders.

00:33:40: und wie ist es bei dem anderen Fahrrad als einfach diese Unterschiede.

00:33:44: Und dass das jetzt mal aber um wieder zum Thema zurückzukommen mit den ersten Tipps auch du hast Ich sehe da so zwei habe ich vorhin schon gesagt, einmal eine spieltechnische Komponente und einmal eine psychologische Geschichte.

00:34:00: Und ein Zauberwort um damit besser umzugehen ist auf jeden Fall Headroom in einer Art und Weise und deswegen sage mein Schülern immer versuch Sachen auf hundertzehn Prozent Geschwindigkeit zu üben.

00:34:15: Wenn du zu Hause immer im Sitzen übst und du willst aber Sachen in Richtung Auftritt üben oder so, stell dich auch mal hin damit das nicht nachher dir auf die Füße fällt.

00:34:24: Also von wegen anderes Körper- oder Spielgefühl Du wirst wahrscheinlich mehr Was ich von sagte was mir bei unserem recording dann ich wusste ist und konnte es trotz.

00:34:35: ich hab versucht zu hause laut zu üben und laut zu spielen.

00:34:38: Und das hilft auf jeden fall so aber natürlich kriegt man dieses körper gefühlt wie sich dann in echt manche sachen kann, nicht perfekt simulieren, aber man kann in die Richtung arbeiten.

00:34:50: Dass halt dass man weiß okay meine Hände oder viele Schüler fragen mich ja so Sachen auch, warum sind meine Händen auf der Bühne immer viel schneller müde?

00:34:59: Weil du mit mehr Energie spielst als... Zuhause oder im Probera, das wirst du auch nie ganz wegkriegen.

00:35:05: Du kannst versuchen an der Hörsituation was zu ändern und mal drauf zu achten spielst du mit zu viel Energie weil du dich vielleicht nicht gut genug hörst und dann übertrieben viel energie einsetzt um das eventuell zu kompensieren?

00:35:16: das hilft oft schon ein bisschen.

00:35:19: also all diese technischen sachen die quasi ein bisschen übers Ziel hinaus zu üben beziehungsweise so zu übeln, wie sie nachher auch auf der Bühne sind ist eine Sache.

00:35:29: Und dann gibt es eine wenn wir jetzt mal ans mentale Ding ran gehen das was war sich hier damals.

00:35:35: als also den Endi Space Camp hatte mal ich glaube der Volker damals so ne schöne Geschichte vom mentalen Dollar oder von mentalem Euro erzählt da was er irgendwo gelesen hat und das hatte ich im Podcast bei irgendeinem Thema auch schonmal erwähnt und zwar sollte es eben nicht so sein Dass du jetzt, wir haben ja gerade gesagt so zu Hause ist alles sicher entspannt.

00:35:55: Kein Urteil kontrollierte Umgebung all diese Sachen.

00:35:59: und es sollte eben nicht so sein dass wenn du jetzt sagst ich habe mental.

00:36:04: Ein Euro also hundert Cent zur Verfügung dann muss sich wirklich ein Hundert Prozent davon abgeben um das Ergebnis hinzukriegen.

00:36:13: sondern es ist ja beim Auftritt so Du bezahlst erstmal zwanzig Cent für eine Grund Nervosität Dann ist der Bühnen-Sound irgendwie anders und er war beim Soundcheck noch mal anders als nachher, wenn es losgeht.

00:36:27: Da kostet dich wieder zehn Cent von deiner Aufmerksamkeit oder mentalen Stärke.

00:36:33: Und dann siehst du auch noch das da irgendwie so dein besser Musikkumpel Buddy in der ersten Reihe steht und so, oh nein, der ist auch da.

00:36:43: Den unterstrengten Arm!

00:36:45: So und will nur sagen... Auch mental Muss man sich ein bisschen Headroom aneignen, weil du wirst von der Aufmerksamkeit und den mentalen Fähigkeiten Konzentration.

00:36:57: Was weiß ich?

00:36:58: Wirst Du Abstriche machen müssen im Normalfall oder sehr oft in eben Stresssituationen?

00:37:05: Und was Wolfi auch gesagt hatte hier bei ihrem Ding dass sie beim üben sich quasi ablenkungen mit einbaut Welche dann auch immer, da gibt's auch verschiedene Systeme wo Lehrer sagen sollen jetzt erzählt also die quasi sagen spielen wir das mal vor und dann fragen stellen du sollst live dabei antworten oder Leute die sagen.

00:37:24: Und ich lese da quasi noch was bei oder was weiß ich nicht das sind aber natürlich alles.

00:37:29: trotzdem Simulationen.

00:37:31: wichtig ist eben dann du wirst es auch merken dass das mit jedem Auftritt mit wenn du noch nie mit Leuten gespielt hast mit jeder.

00:37:38: Probe etc.

00:37:41: Also liefert dich diesen Situationen aus und versuch sowohl mental als auch eben bei der Spieltechnik so einen Sicherheitsabstand herzustellen, dass du sagst, selbst wenn ich auf der Bühne nur noch achtzig Prozent Leistungsvermögen habe und quasi nicht mehr alle Zylinder laufen weil nervös und so dann muss sich das noch hinkriegen.

00:38:01: also das muss man ein bisschen auf dem Schirm haben und das kann man wirklich dann auch trainieren

00:38:06: Auf jeden Fall.

00:38:08: Als du gerade so erzählt hast, ist mir noch eine Aussage, die ich letztens aufgeschnappt hab von New Sneakle, ja wieder in den Sinn gekommen.

00:38:17: Der war irgendwo ... Ich glaub das war dieses European Drum Fest irgendwo in Süddeutschland und dann gab's jede Menge Interviews auch mit ihm eins.

00:38:25: Und er fragte so was, fragte der Interviewpartner irgendwie, was er grade übt beziehungsweise, was für ihn immer noch eine Herausforderung sei am Set?

00:38:35: Momentan mal wieder fand ich auch ganz wichtig momentan.

00:38:39: Mal wieder das sich und dann kann man jetzt jede zahl da einsetzen also timing und dass ich.

00:38:47: Zwei neunzig bpm, auch immer stabil wie zwei neunzig anfühlt.

00:38:53: Also im Sinne von beim gig beim konzert so dass ich so okay dieser song hat jetzt so dieses tempo und ich möchte trotzdem Also ich möchte ja auch ein gutes Gefühl haben beim Spielen, körperlich.

00:39:05: Das muss sich angenehm anfühlen und manchmal fühlt sich zweiundneunzig perfekt an und manchmal führte sich zweihundneinzig an wie fünf achtzig!

00:39:14: Und das ist schrecklich vor allem wenn das Publikum steil geht so ne?

00:39:19: Und dann gibt es Tage da führt sich zweieinundzig eher wie hundert an und das ist anders schrecklig und fand ich spannend dass er... Dass das ein Thema ist und etwas ist was er auch nach wie vor immer noch regelmäßig mit in den Proben rauben will.

00:39:34: Also da geht es ja gar nicht jetzt um ganz hohe Geschwindigkeiten oder so, sondern wirklich in dem Moment.

00:39:40: Wie fühlt sich das an?

00:39:42: Und wie kann ich dieses Gefühl konservieren und wieder zurückholen wenn ich sehe, dass Publikum hat eine gute Zeit alle haben eine gute zeit auf der bühne alles klingt alles ist schön und so.

00:39:52: aber warum fühlt sie sich das jetzt zu langsam an?

00:39:56: Es ist doch akkurat so Super, super spannend und hat.

00:40:01: natürlich ist wahrscheinlich ausschließlich ein mentales Thema also Biochemie halt.

00:40:09: Aber vielleicht schon krass irgendwie.

00:40:13: Und genau da geht es jetzt gar nicht um Reserve sondern wirklich nur um Sensibilität, um Wahrnehmung und dann auch um den... Moment und du kannst halt viele Sachen simulieren.

00:40:26: Ich habe hier so ein zwei Sachen noch aufgeschrieben, was man zum Beispiel machen kann für dieses ad hoc.

00:40:32: also so jetzt ist bitte mal abzulehfern.

00:40:35: Man könnte ja mal einfach mal üben irgendwas was man schon so im repertoire hat Einfach mal eben einmal zu spielen das aufzunehmen.

00:40:42: aber first take Also wirklich first take also nicht nochmal die kamera neu ausrichten andere beleuchtung anderes audio nein So, ich hab jetzt vor drei Monaten halt mal ein Song gespielt.

00:40:54: Ich spiele jetzt einfach mal nicht aber vorher vertiefen sondern ich spiel jetzt den Song!

00:41:00: Also das kann man schon sehr gut simulieren, musst du einfach eine ganz einfache Kontrollaufnahme und da besten teilst es dann irgendwie mit anderen Leuten um so dieses Pressure-Ding wirklich aufrecht zu erhalten.

00:41:13: also das ist schon enorm wichtig.

00:41:16: alle Schülerinnen und Schüler die dir zuhören macht das öfter und alle anderen Menschen sowieso auch.

00:41:22: Und eine andere Sache, die ich bei mir persönlich beim Üben immer ziemlich durchziehe im Warm-up aber auch sonst so bei Sachen, die Ich immer zur Fingerfertigkeit immer drin habe in meinem Üben.

00:41:35: Ich variiere da die Geschwindigkeiten, in denen ich das spiele mutwillig sehr stark will sagen, wenn ich ab zum einen Teil was immer in meinem Murmur ab ist, sind so Hand und Fuß Kombinationen z.B.

00:41:47: Single zwischen Händen und Füßen super leicht zu verstehen, super schwer zu spielen... Und die Varianz also von Übel Session eins bis Übel-Session zwei ist, kann nicht mehr nachgucken.

00:41:57: gestern habe ich es glaube ich bei fünf neunzig gespielt heute werde das wahrscheinlich bei einund sechzig spielen und übermorgen bei hundert sieben vierzig also komplett Verrückte Geschwindigkeiten, damit mein Körper nicht in einer Zone so stark ankert.

00:42:11: Genauso ist was ich auch super gerne mache is.

00:42:14: Ich spiele Groove mit so einem Lückenklick auch gerne als Warm-up und da springe ich in den Geschwindigten auch super krass hin und her also von fünfundfünfzig bis hundertfünfundachtzig aber nicht fünffünfziech siebenfünfzehnneun also nicht mit nem Verlauf sondern wirklich total gegriffen um so ein bisschen aus dieser Glockenkurve, in der man sich ja tendenziell am häufigsten auffällt, sagen wir mal zwischen fünf, siebzig und hundertvierzig BPM.

00:42:43: Da passiert so das aller allermeiste von den Stücken die ich so spiele... Und dann gehe ich eher raus!

00:42:49: Ich versuche immer wirklich vor allem auch beim täglichen Üben große Sprünge in diesen konzeptionellen Sachen zu haben wenn ich an Timing arbeite oder einfach an Sachen die sich ... routiniert, stark wiederholen.

00:43:01: Also das springe ich sehr absichtlich sehr stark in den Geschwindigkeiten.

00:43:05: und noch ein anderes Beispiel... Und das hat jeder!

00:43:09: Ich bin gespannt ob Andreas es für sich jetzt gleich beantworten kann.

00:43:13: Jeder hat ja so einen Tempobereich wo er sich sehr unwohl fühlt.

00:43:15: Nicht der Tempo Bereich wo man Problem kriegt mit dem Tempo im Sinne von zu schnell sondern im Sinne vielleicht zu schnell für die normale Spieltechnik aber zu langsam für die Spieltechniken die gleich kommen muss.

00:43:29: Also wenn du so einen Übergangstempo hast, von keine Ahnung.

00:43:32: Du spielst vielleicht... Ja gut hier gespielt ist immer Wechselschlag wahrscheinlich, wenn es schnell ist.

00:43:38: Bei uns Drammen gibt's, wenn wir so Doppelschläge spielen, gibt's immer so Bruchmomente wo du wirklich von einer oder anderen Bewegung schaltest und das ist aber so.

00:43:47: da gibts dann ein Übergangsgeschwindigkeit, wo du denkst oh warum muss ich denn jetzt drei Bass-Drums hintereinander spielen?

00:43:52: Das ist so unangenehm.

00:43:55: Und das ist so, wenn wir in Achtelnoten sprechen zwischen hundertfünfundvierzig bis hundertsechzig Beats per Minute da so.

00:44:07: Also bei so mehrfach schlägen mit der Bassdrum oder auch wenn du in Trio rechnest das gute alte Hub, dann rein Tempo oder in sechs oder zwölf Achteln.

00:44:16: Das ist also die Bassdrum Stimme da, dass es so doof da zu spielen, also es fühlt sich total unangenehm an.

00:44:25: Und wenn man aber möchte dass ich diese Geschwindigkeiten auch im Groove, das sich gut anfühlt dann muss man da ein paar Minuten mehr einloggen um das so ein bisschen wieder genau das zu provozieren was du schon gesagt hast wo man öfter dieses Ding hat.

00:44:39: und gerade so Holz allein ist gutes Tempo, gutes Beispiel habe ich gespielt mit hier bei diesem Tanz der MyGig Und also da, wo auch diese doofe Echo-Situation war.

00:44:51: Und Toto Songs spielt man leider nicht mehr so oft und die spiel ich dann am gleichen Tag vormittags nochmal irgendwie zwei, drei Mal durch weil... Ich empfinde als Drama immer eine extra große Bringschuld das möglichst gut zu spielen.

00:45:08: Hast du sowas auch?

00:45:09: Gibt es auch so bei dieser Zwei-, Drei-Interpretung oder ist das Bonnet?

00:45:11: Da möchte ich jetzt wirklich nicht rumfuschen!

00:45:16: Gibt's das so im Top Forty-Bereich?

00:45:19: So, wo du denkst.

00:45:20: Also da möchte ich jetzt schon...

00:45:22: Auf jeden Fall!

00:45:24: Wobei also ich versuche schon meistens mich sehr gut vorzubereiten und Lieder die mir besonders viel Spaß machen selber.

00:45:34: Da hab' ich einfach natürlich sowas.

00:45:36: Und dann gibt es so Lieder.

00:45:37: gestern fragte mich einen Schüler nach Details von Simply the Best.

00:45:45: Du kein Plan?

00:45:46: Habe ich mir noch nie angeguckt, werde ich mich wahrscheinlich auch nie angucken.

00:45:49: Das spiele ich halt irgendwie so rum.

00:45:54: Also gibt es so Sachen da, damit halte ich mich jetzt nicht mit Details auf während ich dann bei wenn ich weiß ich nicht.

00:46:01: Kein Stopp im Radio hört.

00:46:03: Ich denke ich habe da noch eine Variante gehört die ich bis jetzt noch nicht auf dem Schirm hatte.

00:46:06: Dann gehe ich da auch nochmal ran So,

00:46:08: ne?

00:46:08: Aber ich glaube auch ohne, dass jetzt zu stark abwerten zu wollen.

00:46:14: Ehe, ich weiß es nicht.

00:46:24: Genau, Container war drauf auch auf dem Platz.

00:46:26: Aber ich weiß was du weißt, aber ist ein gutes Beispiel.

00:46:30: Genau!

00:46:30: Auch da kommen dann irgendwann Läufe und so wo wir uns noch darauf geeinigt haben ja wahrscheinlich Pentatonik ist okay.

00:46:38: Das ist eben nicht so markant.

00:46:41: Da fehlt im Song nichts.

00:46:46: Also was du schon gesagt hatten, was natürlich hilft eben dann nicht nur alleine üben wenn so Situationen Unterricht Probe Jam Session Bühne generell Gig das Problem sind.

00:46:59: Versuch beim Üben quasi Augen zu machen und dich schon dahin zu beamen das auch schon ein bisschen so zu sehen.

00:47:06: also dein Set-up schon so ein bisschen.

00:47:08: also stell dich dann hin und wenn Du auf der bühne stehen wirst und dies und dass Vielleicht kannst du den Proberaum fahren.

00:47:15: Das habe ich als Anfänger immer gemacht, weil da war das vom Körpergefühl... So dieser Schock, wenn das auf einmal laut wird und nicht mehr Zimmerlautstärke ist.

00:47:23: Das war am Anfang hat mich das natürlich vielmehr rausgebracht als jetzt so.

00:47:26: Jetzt habe ich es halt schon so oft gemacht da ist es nicht mehr so.

00:47:29: aber am Anfang war halt... Ich hab' das schon bei Schülern die hier in den Unterricht kommen uns zuhause vielleicht immer sehr leise üben nur die dann manchmal so sagen oh ich muss erstmal eben reinkommen hier darf ich ja lauter sein.

00:47:41: Das macht halt.

00:47:42: was also sich da in diese Situationen begeben?

00:47:46: und dann was du sagtest man kann dieses Auftreten eben auch trainieren, also sich aufnehmen.

00:47:54: Ganz wichtig dann dabei auch so regeln was du schon sagtest so du spielst durch egal ob Fehler passieren nicht wieder vorne jedes mal anfangen.

00:48:02: das ist auch generell eine gute Sache.

00:48:03: beim üben.

00:48:06: Da sage ich auch immer wieder im Unterricht, setz nicht wieder vorne an.

00:48:08: Du willst den Patienten nicht jedes mal neu beleben müssen wenn es einmal rollt dann rolltest du kannst eine Band nicht anhalten und immer wieder vorne anfangen.

00:48:17: also üb auch schon so.

00:48:20: Also nicht bei jedem Fehler abbrechen wieder vorne anfangen, dann trainierst du das ein und du willst das nicht eintrainieren weil das nicht die Realität ist ne?

00:48:27: Also sich aufnehmen video laufen zu lassen Freunden Familie einfach mal was vorspielen anstatt irgendwie nur zu Metronomen dann wirklich mit Musik und und Play Longs üben, dann einfach im Stehen spielen wie das auf der Bühne machen wirst.

00:48:44: Haben wir schon gesagt komplette Takes spielen eben ohne ohne dass du irgendwie Stopps erlaubst oder was gesagt ist das Teilen mit anderen und das merke ich auch in der hier jetzt immer bei den Kreativ Hausaufgaben in der Community Und auch immer lustig dieses ding so dann das ist ja immer für zwei wochen bis zur nächsten practice sessions und dann passiert immer x-tage gar nichts.

00:49:05: Dann postet der oder die erste und dann macht so plopp, plop, plopp.

00:49:09: also da ist auch immer so dieses dieses dinge natürlich.

00:49:14: So je öfter man das macht desto einfacher fällt dir das und ich sage auch immer leute nutzt das weil genau dass baut auch diesen Stress ab.

00:49:24: Also je öfter du dich aufnimmst, also das bereitet dich alles und auch dieses Posten einfach auf jetzt veröffentlichen Drücken oder Antworten oder so und zu wissen, aber jetzt können die sicher alle angucken und da sind doch noch Fehler drin.

00:49:38: Es war doch nicht perfekt!

00:49:40: Aber das bereitet dich alles danach aufs wirkliche Leben vor und das ist halt total wichtig.

00:49:44: Und ja, jetzt habe ich grad Fehler gesagt also Fehler Kultur oder Fehler Verzeihungskultur ist dann eben auch so dass nächste Ding hatten wir ganz am Anfang auch schon da stirbt jetzt keiner.

00:49:56: genau deswegen muss man halt auch einen guten Umgang damit finden weil das auch dem Publikum in den meisten fällen völlig grütze ist ob du da jetzt einen kleinen fehler und wackel irgendwo gespielt hast den wahrscheinlich gar keiner gehört hat was dem publikum nicht grütz ist also was dir nicht egal es ist wenn du.

00:50:15: Äh, wenn du dich dann danach den Rest des Songs darüber ärgast und einfach kein Groove mehr bringst oder so.

00:50:22: Und das ganze Gefühl weg ist ne?

00:50:24: Wenn du im Gefühl bleibst und weitergrooves und es ist halt passiert und dann ist es halt so.

00:50:29: aber es gibt nichts Schlimmeres als dem nachzuhängen und sich da komplett rausbringen zu lassen.

00:50:35: Das ist eben auch wichtig dass man sagt okay Live Musik funktioniert jetzt dann eben anders als jetzt irgendwie Steriles üben Da ist eben Groove wichtiger.

00:50:45: Perfektion weitergehen und drinbleiben oder wieder reinfinden ist dann eben wichtig als Nacht wichtiger als nachträglich korrigieren.

00:50:54: Und Energie, vor allen Dingen das, Energie ist wichtiger als sterile Genauigkeit.

00:50:59: Das ist ja auch so ein Ding im Tonstudio.

00:51:01: also ich habe schon so oft dass man mit einer Band oder so im Studio ist und dann sagt man am Ende sollen wir die allererste Nummer nochmal einmal ganz kurz spielen weil die erste Nummer immer so einen Rhein finden wo alle auf Sicherheit spielen Wenn man dann am Ende drin ist und weiß, man hat eigentlich schon alles im Kasten.

00:51:19: Und auch mit der ersten Nummer könnte man irgendwie leben aber jetzt hauen wir noch mal eben einen raus.

00:51:23: Dann ist das oft eine sehr schlaue Sache dieser Menge so zu tun.

00:51:27: Zwar Ergänzung!

00:51:29: Vielleicht auch mal ein ganzes Set am Stück üben?

00:51:31: Auch alleine

00:51:33: in Reihenfolge

00:51:35: und ohne Unterbrechung... Vielleicht auch mal als Band und dann wirklich ohne Unterbrechung.

00:51:41: Und nicht nochmal eng, können wir hier nicht nochmal die Bridge?

00:51:44: Nein!

00:51:44: Sondern so wie es passiert.

00:51:46: Und vielleicht auch mal in einer für dich ungünstigst möglichen Reihenfolge.

00:51:53: Also im Sinne von das kann für euch Seiteninstrumentalisten sein dass ihr ständig eure Instrumente wechseln müsst was dir auch immer noch ein paar Prozentpunkte setzt also zwischen vier und fünf Seite oder tausend Effekte an- und austreten beim Spielen.

00:52:07: Genau, das kann für Drama... Das zum Beispiel bei Top Forty manchmal echt so.

00:52:11: Wenn der Sänger oder Sängerin die Settliste über den Haufen schmeißt und nicht ausgechecktere Presets nutzt auf meinem Sampler Und ich muss dann da hin und her springen durch die Bänke und es muss aber natürlich am besten gar keine Dead Air.

00:52:22: also direkt Song nach Song nach song solche Sachen Oder was natürlich auch sein kann Die drei für dich anspruchsvollsten weil vielleicht technisch schnell und so Songs... Was passiert denn wenn ihr die dreimal hintereinander spielen musst?

00:52:35: So geht halt überhaupt.

00:52:38: Und auch da, also hintereinander spielen heißt nicht dreimal den Song eins, dreimal Song zwei sondern wirklich die drei Songs hintereinander

00:52:45: und auch direkt im richtigen Tempo.

00:52:47: das ist auch oft so ein Ding dass man zu Hause immer übt, sondern siehst du immer die schwierige Stelle von siebzig Prozent langsam hoch und so und dies und das.

00:52:54: nee das muss dann halt so first take mäßig sein ne?

00:52:57: Dann hast du den Realitätscheck und wenn du zuhause im stillen Kämmerlein bist sollte das First Take halt auch bei ...hundertfünf bis hundertzehn Prozent Geschwindigkeit funktionieren und so was.

00:53:08: Da wo es geht, ne?

00:53:09: Also ich glaube...

00:53:10: Genau!

00:53:11: Deswegen sage ich, also ich sag immer hundertsehn Prozent.

00:53:13: aber wenn man jetzt irgendeine Wolfpack-Nummer hat und die ist sowieso oder irgendwas super sechzehntel fankiges und das ist schon total an der Top Speed Grenze dann ist zehn Prozent ein großes Wort.

00:53:24: Ja ja

00:53:25: genau.

00:53:26: Die Kur wird irgendwann flacher.

00:53:28: Das ist

00:53:29: so.

00:53:34: Um dann noch mal den Kreis auch vielleicht zum Beginn der Folge zu schließen, also es ist wirklich ein physischer Akt und ist ein Riesenunterschied ob du einen oder zwei Songs spielst.

00:53:43: Physisch oder eben dein Set und dann auch das.

00:53:46: ich habe das irgendwann mal hier erzählt vor... Monaten ist es wahrscheinlich schon wieder her.

00:53:51: Da hab ich irgendwie von der Dave Matthews Benson Backstage Snippet gesehen, wie er zu einem Drama geht und sagt ey erinnerst du dich noch?

00:54:00: Ich weiß nicht was.

00:54:02: da das verrückte Ende was wir gespielt haben in dem und dem Song so.

00:54:06: und dann vokalisiert er das kurz was er da meint.

00:54:09: und dann sagt er Kata ja ich glaube schon ja cool Ja wollen wir das heute mal wieder so machen?

00:54:17: Ja, okay.

00:54:17: So dann haben sie noch im Stell die Bläser dazu geholt.

00:54:19: hier Ende wie weiß ich?

00:54:20: Dein Hundertneunzehnt neunneutzig da in Rio oder was weiß ich wo.

00:54:24: Okay es ist da wir gehen so.

00:54:27: und dann hattest du noch angemerkt glaube ich im Rahmen der Protestfolge Und dann ist das ja nicht in dem ersten Song Sondern das Konzert läuft schon seit zwei Stunden.

00:54:35: Der Song kommt und dann siehst Du quasi bei diesem Instagram Reel irgendwie Siehst was ihr da backstage machen kurz und checkt das kurz ab.

00:54:41: Dann siehst du irgendwann den Moment im Konzern so und hier kommt das Ende Boah, um das jetzt noch mal hier für dich als Zuhörer oder zuhörerin runterzubrechen.

00:54:53: Das ist ein Riesenunterschied also es auch so.

00:54:56: körperlich aber auch von der Konzentration bist du in der Lage vielleicht auf was Anspruchsvolles in der Mitte oder zum Ende raus wenn du schon auch gearbeitet den Anführungsstrichen hast.

00:55:07: also physisch und mental geht das auch am ende noch.

00:55:11: Also ist es so oder ist schon so viel passiert, dass das Merks bei jetzt werde ich jetzt.

00:55:15: Wenn schon der Song geht los und so war jetzt bloß nicht Jetzt jetzt nicht kommen jetzt noch der Song und jetzt bloße.

00:55:23: Oh nein gleich kommt das Füll Das sind keine guten Gedanken im Einzähler So Und das kann man schon gut simulieren.

00:55:32: auf jeden Fall

00:55:33: Ja dass so dieses anein gleich kommt das fil oder gleich kommt dieser lauf oder so.

00:55:39: also wenn man diesen gedanken hat wie war der noch?

00:55:42: da muss man immer versuchen ganz schnell wieder loszulassen weil du störst deine automatismen ja klar du blockierst die in diesem moment.

00:55:50: und das ist natürlich aber auch eine sache die du die du lernst je öfter du das erlebst dass eigentlich ein panik bist weil dir nicht mehr einfällt wie es geht und dann kommt die stellung du spielts ist einfach weil weil da gibt's diesen auto.

00:56:02: Piloten so und irgendwann lernt man sich da ein bisschen drauf zu verlassen.

00:56:07: Und eben nicht in Panik zu verfallen, weil dein bewusstes Denken gerade nicht darauf kommt sondern dann zu sagen ich habe das schon so oft gespielt ist jetzt mal ein paar Tage her aber wenn die Stelle kommt ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit da.

00:56:24: Also ich denke da jetzt grade an eine Schülerin die hier am Anfang im Unterricht quasi regungslos da gestanden.

00:56:35: Und also du hast halt nirgendwo eine Regung gesehen, dass das ne körperliche Sache sein könnte mit dem Musik machen und das hat glaube ich alles im Kopf stattgefunden.

00:56:45: und dann haben wir halt die ganze Spieltechnik war sehr verkrampft Ja.

00:56:54: Und dann haben wir dran gearbeitet, so dieses Ding, hey versuch mal den Puls irgendwie körperlich auszuleben mit dem Kopf oder mit dem Fuß zu nicken oder dann irgendwann mal vom einen Bein aufs andere zu treten ist ja auch jeder ein bisschen anders.

00:57:06: wo fühle ich den Pults wenn ich ihn fühlen will in meinem Körper?

00:57:12: und als wir das dann geschafft hatten hast du richtig gemerkt wie dann so ein bisschen diese Anspannung da rausgegangen ist.

00:57:19: also so auch dieses Ding.

00:57:22: Also spätestens, wenn du auf einer Bühne stehst und so ist es dann eben eine sehr starke... gefühlsmäßige Komponente und du musst es auch lernen dieses Gefühl zuzulassen und den Kopf so ein bisschen auszuschalten.

00:57:35: Und uns ein bisschen auch dieses Gefühl in deinen Körper zu bringen.

00:57:38: also erst mal eine Musik die Puls bezogen ist das irgendwo diesen Puls hast, dass sie nicht die ganze Zeit verzweifelt mitzählen muss und dies und das sind halt schon so wichtige Punkte wo's auch ganz natürliche Entwicklungsstadien gibt und wir sagen ja auch oder.

00:57:53: wir haben auch schon sehr oft gesagt Wenn du eine Band suchen willst generell, dann sag nicht ich übe jetzt noch zwei Jahre und dann suche ich mir die Band weil die Stresssituation wird die gleiche sein.

00:58:05: Weil es ist was Neues Du musst dich.

00:58:06: stürz dich einfach Jetzt in diese Situationen Lachst du deinen Zwei Jahren drüber und hast zwei Jahre gewonnen.

00:58:12: so genau wie mit Musik Sessions.

00:58:15: sucht ihr vielleicht nicht die sofort, die Hochschule Jazz-Session aus irgendwie.

00:58:21: Da habe ich letztens super.

00:58:22: irgendwo war ein Musiker der hat seine schlimmsten Session Ergebnisse Erlebnisse erzählt.

00:58:27: er war Gitarist und das ging soweit dass Leute quasi auf die Bühne gegangen sind und ihm den Stecker aus dem Amp gezogen haben wo ich so dachte okay das ist hart!

00:58:35: Das ist hart um zu zeigen mir gefällt das nicht was du spielst.

00:58:40: also naja Also im Normalfall passiert das nicht, also genau aber da einfach auch.

00:58:46: Auch dass wird nur besser hier öfter du es machst und wie schneller da dein erstes Mal ist, desto schneller ist das dritte, das fünfte und das zehnte mal.

00:58:54: Und Du hast diese Erfahrungswerte und und auch diesen ganz natürlichen Lernprozesse die dann immer einsetzen weil wir als Menschen da viel zu faul sind ...dann da permanent dann auch hier Säbelzantiga-Notfallmodus quasi im Gehirn abzurufen.

00:59:12: Das ist bei so Situationen sind natürlich erst mal in gewisser Weise irgendwie ein Anführungszeichen bedrohlich oder aufregend und je öfter du die dann machst, desto mehr weiß man dann auch.

00:59:23: okay der Säbelzantiger kommt gar nicht.

00:59:25: ich kann ganz ruhig bleiben.

00:59:28: Oh!

00:59:28: Ich habe gerade ganz viele Bilder im Kopf aber die darf ich ihr öffentlich nicht teilen.

00:59:32: Nun gut... Aber ich denke, da war doch ein bisschen was Gehaltvolles dabei.

00:59:37: Also natürlich soll die Zuhörerschaft drüber richten.

00:59:43: Ich hab noch einen... Wie sagt man das denn?

00:59:47: Ein Quirk.

00:59:48: Also mein Ding zum Beispiel ist wenn ich echt aufgeregt bin.

00:59:53: Schlagzeugmäßig bin ich meistens gar nicht aufgereght.

00:59:55: Wenn ich aufgerebt bin bei Geeks dann eher weil ich eingebunden bin in andere Themen also alles was irgendwie mit Technik und Logistik zu tun hat.

01:00:03: Klar, hat dann immer so ein Bezieht auch da beim Spielen immer bisschen Kapazität.

01:00:06: Aber wenn ich dieses dramamäßige Aufregung hab... ...dann spüre ich immer so eins oder zwei Stellen an meinem Körper.

01:00:12: Da bin ich mir immer nicht sicher ob der überhaupt nerven sind oder irgendwas ist wo ich über die Dekso... Also zum Beispiel in meinen Ellbogen also da wo diese tote Haut ist, wo du so reingneifen kannst, wo nix ist, ja?

01:00:23: Da krieg' ich immer das Wirt hier warm und dann juckt er's Wenn ich aufgeregt bin.

01:00:30: Krass, ich kann hier so reinkneiden.

01:00:31: Ich könnte wahrscheinlich ein Stück Haut abschneiden und es würde mich nicht interessieren.

01:00:35: Aber wieso spüre ich das jetzt?

01:00:37: Ich fühle es dann beim Spielen.

01:00:38: Und es ist auch immer nur auf der rechten Seite.

01:00:41: Es ist nie die linke Seite.

01:00:43: Hast du auch sowas?

01:00:44: Hast du einen... So, wo du denkst, wenn du mal ein bisschen unter Schuss bist, keine Ahnung, linkes Ohr-Lebchen oder so'n...

01:00:53: Nee, aber dann nervte ich ja eh.

01:00:56: Wenn du so nervös bist, nervt dich auf einmal alles.

01:00:58: Ich hab immer das Gefühl, jetzt hängt mir die ganze Haare im Gesicht oder irgendwas.

01:01:06: Dann juckt die Nase oder irgendetwas.

01:01:09: Also all die Sachen, die man nicht brauchen kann.

01:01:12: Genau also... Ich denke auch, da waren einige Ideen dabei heute.

01:01:16: Ähnlich wie bei der Folge die wir letztens hatten wo es darum ging so dass quasi den Profi vom Anfänger in der Konzertsituation nicht unterscheidet das da keine Fehler passieren sondern dass der Unterschied im Umgang ... mit Fehlern ist oder dass der Profi halt weiß, da werden Fehler passieren.

01:01:37: So ist es dann hier auch so ein bisschen das.

01:01:40: mit wachsender Erfahrung weißt du wo die Fallstricke sind und das immer... Natürlich wenn du diesen geschützten raum von ich bin hier komplett alleine verantwortlich in meinem schlafzimmer in meinem überraum was auch immer das sobald da mehrere menschen zusammenkommen, dass da passieren immer dinge.

01:01:57: und auch Sachen wie tagesform haben wir jetzt gar nicht so drüber gesprochen.

01:02:01: aber auch das ist ja eine total verrückte sache das an manchen tagen gefühlt alles geht.

01:02:05: Und manche tagengefühlt gar nichts.

01:02:06: aber dann war auch einige sachen gesagt wussten dran liegen kann von Nahrung über Stress, über was weiß ich.

01:02:14: Schlaf als solche Wetter.

01:02:17: Irgendwie du spielst vielleicht anders irgendwie ob du irgendwie bei thirty-fünf Grad ohne Schatten gerade da seit drei Stunden stehst oder...

01:02:24: Oder ob Ersel Wester bei minus acht ist auch?

01:02:27: Ja das auch gut genau wenn deine persönlichen Heizpilze neben dir hast.

01:02:33: also einfach Wichtig ist, das wahrzunehmen was so passiert.

01:02:39: Das auch ein bisschen analysieren vielleicht?

01:02:41: Ist es eher eine spieltechnisch kraftmäßige Geschichte die mich hier gerade auffällt oder ist es um es mit den Fantafier zu sagen alles nur in deinem Kopf.

01:02:53: Das sind so Sachen wo du erst mal so ein bisschen sortieren kannst.

01:02:57: Was isst denn und dann da vielleicht auch besser mit umzugehen an am Ende des Tages?

01:03:05: Gut, dann würde ich sagen Thomas.

01:03:08: Ich hoffe du nimmst da ein bisschen was mit und hast ab jetzt nur noch Spaß bei spontanen Blues Jams mit zwei oder mehr Leuten und alle anderen auch.

01:03:21: und ja dann war es das für heute.

01:03:23: Schön, dass du dabei warst.

01:03:25: Wenn dir der Podcast gefällt und du was für deinen musikalischen Weg mitnehmen konntest dann abonnier uns doch gib uns fünf Sterne auf deiner Lieblings-Podcast Plattform Und erzähl gern anderen Musikern und Musikerinnen von uns.

01:03:36: und wenn du einen kleinen kreativen Kaffee im Monat spendieren möchtest Dann kannst du das tun auf patreon.com.

01:03:41: slash Hauptsache groovt wo der Thomas auch die Frage für die heutige Folge gestellt hat.

01:03:46: wie ihr seht sind wir da immer dankbar.

01:03:48: also folgen wünsche Themen Ideen immer gerne an uns Auf welchem Weg auch immer.

01:03:55: Und mit deiner Unterstützung hilfst du dann hier, dass es weiter regelmäßig frische Folgen ganz werbefrei gibt.

01:04:01: Bis zum nächsten Mal!

01:04:02: Bleib dran, bleibt laut und vor allem

01:04:04: Hauptsache geruht!

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